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» Driften  

Hier ein paar allgemeine Informationen rund ums driften.

Wie entstand der Drift-Sport?
Der heute als Drift bekannte Motorsport hat seine Anfänge in der Japanischen Jugendkultur der Siebziger und Achtziger. Auf den Bergstraßen Japans wurden regelmäßig illegale Straßenrennen veranstaltet, bei denen es sich schnell als vorteilhaft erwies, dem Gegner durch kontrolliertes driften das überholen unmöglich zu machen und trotzdem so wenig wie möglich an Geschwindigkeit zu verlieren. Durch Anlehnen des Fahrstils an den der Rallyefahrer jener Zeit, wurden die Driftstile verfeinert und es entstand eine eigene Kultur, bei der nicht mehr nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Perfektion und der Winkel des Drifts wichtiger wurde. Viele japanische Tuningfirmen wurden zu dieser Zeit gegründet und einige noch heute sehr populäre Tuningstile basieren auf diesem damals noch illegalen Motorsport. 1988 wurde der Driftsport in Japan als offizieller Motorsport anerkannt und erste Meisterschaften auf Rennstrecken gefahren. Heute wird in Japan sowohl auf Rennstrecken wie auch auf speziell gesicherten und abgesperrten Bergstraßen gefahren, vergleichbar mit Bergrennen in Europa. Seit 1996 ist der Driftsport auch in Amerika bekannt und wird auch in Europa immer populärer. Die ersten Driftrennen in Europa wurden 2002 in England veranstaltet. Seit 2005 wird in Österreich die Dunlop Drift Challenge organisiert und erfreut sich jährlich steigender Begeisterung

Die Geschichte der „DUNLOP Drift Challenge Austria"
Seit 2005 bietet der ÖAMTC in seinen Fahrtechnikzentren Drifttrainings für sportlich orientierte Autofahrer an. Die Teilnehmerzahlen bei diesem beliebten Training sind stark steigend - mittlerweile haben bereits über 1.000 Teilnehmer ein Drifttraining absolviert. Aufgrund der großen Nachfrage veranstaltet der ÖAMTC seit drei Jahren jährlich auch eine Drift-Challenge am Wachauring in Melk, die sowohl national als auch international bekannt ist. Der Ruf nach der neuen Motorsport-Art "Driften" wurde immer lauter. Der ÖAMTC hat darauf reagiert und übernimmt nun auch in diesem Bereich die Vorreiterrolle. Basierend auf dem Know-How, das in den vergangenen Jahren aufgebaut werden konnte, hält der ÖAMTC heuer in Zusammenarbeit mit der OSK (Oberste nationale Sportkommission für den Kraftfahrsport) zum ersten Mal eine eigene Driftmeisterschaft ab. Mit der „DUNLOP Drift Challenge Austria 2008" ist Driften nun auch in Österreich offiziell anerkannte Motorsportart. Die Aktiven haben nun eine eigene Plattform, auf der sie sich den Fans und den Sponsoren präsentieren können.

In Österreich wird „naß" gedriftet!

Das Besondere an den Drift-Strecken in den ÖAMTC-Fahrtechnikzentren ist, dass nicht auf trockener Fahrbahn, sondern auf durchgehend bewässertem Asphalt, gefahren wird. Dies hat mehrere Vorteile: Zum einen ist es umweltfreundlicher, da unnötiger Reifenqualm und lautes Reifenquietschen vermieden werden. Zum anderen reduziert sich dadurch auch den Reifenverschleiß erheblich und damit auch die finanzielle Belastung für die Teilnehmer. Durch den geringeren Reibwert haben auch Fahrer leistungsschwächerer Autos gute Chancen auf den Meistertitel in ihrer Klasse.

Wie wird ein Drift bewertet, worauf kommt es an?

Auf die Geschwindigkeit alleine kommt es beim Driften nicht an. Im Gegensatz zu „nomalen" Autorennen geht es nicht um Rundenzeiten, sondern um die opitmale Fahrtechnik. Driften ist also eine Art Geschicklichkeitsbewerb. Das Ziel dieser neuen Motorsport-Disziplin ist die optimale Fahrzeugbeherrschung. Es gewinnt nicht der schnellste, sondern jener Fahrer, der sein Fahrzeug innerhalb der vorgegebenen Parameter am besten bewegt. Die Bewertung erfolgt durch eine Fachjury, die unter anderem den erzielten Driftwinkel, die Driftgeschwindigkeit, die Kurvenlinie und die Fahrweise mit Punkten bewertet. Das Ergebnis wird dann nach dem "Best-of-Three"-System ermittelt. Das heißt, der beste von drei Läufen wird gewertet. Es gibt keine Streichresultate. Somit bleibt es bis zum letzten Durchgang spannend. Um Chancengleichheit und einen spannenden Wettbewerb zu ermöglichen, wird das Starterfeld in sechs Klassen eingeteilt: Serienfahrzeuge bis 2,5 L und über 2,5 L Hubraum, Rennfahrzeuge bis 2,5 L und über 2,5 L Hubraum, sowie Allradfahrzeuge in Serien- oder Rennversion.
Bilder und Videos von den bisherigen Driftveranstaltungen in Österreich auf www.driftchallenge.at
 

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